Die Dokumentation von Objekten landwirtschaftlicher Geräte und Maschinen zeigt deren Entwicklung, Beschreibung und Arbeitsablauf in Text und Bild, auch im Hinblick auf die Mechanisierung und Motorisierung der modernen Landwirtschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Die Sammlung umfasst einfache Geräte und Maschinen vom Getreideschnitt bis zur Dreschmaschine. Sie bietet einen Einblick in die ehemals mühevolle Arbeit der Getreideernte wo das Kornfeld mit der Sense gemäht, die Ähren zu Garben gebunden und zu den sogenannten "Mandeln" auf dem Feld aufgestellt und nach dem Trocknen mit dem Leiterwagen (Abb. oben) "eingeführt" wurden.
Die Werkzeuge zum Dengeln und Schärfen der Sensen, Dengelbank, Dengelstock, Dengelhammer, Wetzstein mit Wetzkumpf sowie die Werkzeuge selbst, wie Sichel, Sense, Gabel, Rechen, sind ausgestellt. In früheren Jahren wurde das Getreide in den Scheunen in schwerer Handarbeit den ganzen Winter hindurch mit Dreschflegeln (Drischeln) gedroschen, gereitert und in den Windmühlen gereinigt. Später verwendete man zum Dreschen eine Dreschmaschine.