Am Rande des Wienerwalds
Der Lebensborn in Feichtenbach - Sonderausstellung
Das Wienerwaldmuseum Eichgraben zeigt vom 13.09.2025 bis 05.10.2025 die Sonderausstellung „Am Rande des Wienerwalds. Der Lebensborn in Feichtenbach“ des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung.
Diese Ausstellung widmet sich der Geschichte des Heimes Wienerwald, des einzigen Lebensborn-Entbindungsheimes auf dem Gebiet des heutigen Staates Österreich. Das Heim diente zwischen 1938 und 1945 der Bevölkerungspolitik des nationalsozialistischen Regimes:
Aufgenommen wurden nur jene schwangere Frauen, die den rassistischen Vorstellungen der SS entsprachen.
Am Sonntag, 28. September 2025, 13:00 bis 17:00 Uhr stehen die Kurator:innen im Wienerwaldmuseum Eichgraben für Gespräche und Fragen zur Verfügung.
In Feichtenbach, am Rande des Wienerwalds, eröffnet der SS-Verein Lebensborn im Jahr 1938 sein einziges Entbindungsheim auf dem Gebiet des heutigen Staates Österreich.
Es dient der rassistischen Bevölkerungspolitik des NS-Regimes: Aufgenommen werden nur jene Frauen, die den Vorstellungen der SS entsprechen.
Die Aufarbeitung des Lebensborn ist bis heute nicht abgeschlossen. Nach langem Schweigen in den Familien machen sich im Heim Wienerwald Geborene und die nachfolgenden Generationen an die kritische Auseinandersetzung mit der Familiengeschichte:
Welche historische Funktion und Rolle hatten meine (Groß-)Eltern während des Nationalsozialismus?
Wie komme ich an weitere Informationen?
Und wie kann ich diese Informationen verstehen?
Eine Ausstellung des Ludwig Boltzmann Instituts für Kriegsfolgenforschung, Graz – Wien – Raabs in Kooperation mit dem Institut für Geschichte der Universität Graz.
Die Forschungen zu Lebensborn werden vom Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank, dem Land Niederösterreich, dem Zukunftsfonds der Republik Österreich und dem Open Innovation in Science Center der Ludwig Boltzmann Gesellschaft gefördert.
Graz – Wien – Raabs, 2024






