Fuhrwerkerhaus
Überlegungen zum Gesamtkonzept

KuMst-Kunst-Wissenschaft Kunst.KuMstHöhleWienerwaldmuseum in Eichgraben

. zentrales Vorhaben: Verbindung wissenschaftlicher und künstlerischer
Intentionen und Methoden in
Erschließung, Präsentation und Vermittlung

. Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte (Anthropologie, Archäologie,
Historie, Kunsthandwerk, Geologie,
Mineralogie, Speläologie...) mittels künstlerischer Methoden

. erreicht werden soll damit ein breiteres Publikum (Volksbildung,
Erwachsenenbildung, Jugendbildung ...)
welches rein wissenschaftlicher Argumentation nur äußerst begrenzt zugänglich wäre

die künstlerische Aussage soll Bereiche von Realität erreichen, die mittels ausschließlich wissenschaftlicher Erkenntnismethoden nicht erschließbar wäre über den künstlerischen Weg werden Wissensgebiete spielerisch erschlossen, sinnlich erfahrbar, begreifbar gemacht und über den Weg solchen spielerischen Erlebens soll auch eine direkte Verbindung zur konkreten Lebens-um-welt hergestellt werden wichtigster Bereich und zentrales Exponat des Museums, entstanden auf dem Hintergrund dieses wissenschaftlich-künstlerischen Gesamtkonzeptes, ist die KuMst-Höhle: hier wurde eine erfahrbare Einheit der verschiedenen Erlebnis- bzw. Erkenntnisebenen Wissensvermittlung/Dokumentation, unmittelbare sinnliche Erfahrbarkeit durch die Möglichkeit der Begehung/Befahrung, Mystik, Kommunikation auf verschiedensten Ebenen -Musik, Märchen, Vortrag, Möglichkeit zu mit-gestalterischem Interagieren... - ) geschaffen, die allen Altersstufen adäquat zugänglich gemacht werden kann. Schon in der Bezeichnung "KuMst" ist eine Einladung an den Einzelnen ausgesprochen, möge ganzheitliche Neugierde geweckt werden, doch aber wiederum jedem einzelnen seinen eben je einzelnen Erfahrungs- und Erschließungsprozess gewährend. Dies scheint der besondere Vermittlungscharakter künstlerischer Methode im Unterschied zur reinen Wissensvermittlung zu sein: dass dem Interessierten, für die Thematik Geöffneten, Bereiten ein eigener Assoziationsspielraum für die subjektive Rezeption eingeräumt und bewußt gewährt wird, die einen kreativen, ja ebenfalls in gewisser Weise künstlerischen Zugang zum Thema, den Themen des Museums fördert.

Georg Ernst Franzke eMail email

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